Archiv für August, 2008

Flintstones Party auf Uschi Island

Nach langer Planung und einer Verschiebung war es dann am letzten Wochenende endlich soweit, auf Uschi Island gab es eine Flintstones Party.

„The Flintstones“ ist eine us-amerikanische Zeichentrickserie aus den 60er Jahren, die im deutschen Sprachraum als „Familie Feuerstein“ eigentlich jedem geläufig sein sollte. Ziel war es also auf Uschi Island eine Theme-Party zu veranstalten, die sich an die Charaktere der Serie anlehnte.

Um die Party zu bewerben baute ich unmittelbar am zentralen Uschi Island Starting Point ein kleines Tor aus den typischen Feuerstein Autos. Ein Stück weiter dahinter hatte Uschi-Mitglied Leoni Ballinger einen riesigen Dinosaurier aufgestellt, der Fred Feuerstein in der Serie als „Arbeitsgerät“ dient und auf dessen Rücken er bei Dienstende immer herunter rutscht. Uschi Island Owner Tabea Siegel stellte zudem Plakate auf, die die Party ankündigten.

Kurzum die ganze Sim wurde in eine „Familie-Feuerstein-Atmosphäre“ versetzt. Doch damit nicht genug, Uschianer und SL-Modedesignerin Tatjana Sautereau stellte für die Party kostenlos passende Kleidung zur Verfügung. Die Partygäste konnten sich so wahlweise als Fred Feuerstein, Wilma Feuerstein, Barney Geröllheimer oder Betty Geröllheimer verkleiden. Wer nicht ganz soweit gehen wollte, für den gab es alternativ auch noch Flintstones T-Shirts.

Als kleines Gimmick lag jeder Kleidungs-Box ein „Bam“ bei, eine Steinzeit-Keule die es dem jeweiligen Träger erlaubte durch die Chat-Eingabe des Kommandos „bam“ einer Person die gerade vor ihm stand eins überzuziehen *lol*. Zur Verköstigung der Gäste waren am Rande der Tanzfläche „Bronto Ribs“ aufgebaut, also jene „Rippchen“ die im Vorspann (oder Abspann) der Zeichentrickserie immer dazu führen, dass das Auto der Flintstones umkippt.

Für die Musik war an diesem Abend Uschirist Vidar Larg zuständig. Um die Party auch musikalisch möglichst stilecht zu gestalten, wünschte ich mir Stücke von Stoner Rock Bands wie den „Queens of the Stone Age“ oder „Wolfmother“, da mir „Stoner Rock“ schon allein vom Namen her zu passen schien. Auch die „Rolling Stones“ zu spielen, lag irgendwie auf der Hand.

Leider blieben meine Wünsche mit ihrer Stilrichtung die Ausnahme, ich konnte mich mit meiner Vision von flintstones-passender Musik nicht so ganz durchsetzen. Wie so oft in letzter Zeit dominierte auch auf dieser Uschi Party wieder recht stark 80er Jahre Synthie Pop, Dark Wave und New Wave Pop. Aber was will man machen, viele der Partygäste mögen diese Stilrichtungen offenbar ^^.

Wirklich passend waren aber immerhin einige Stücke der B52’s, die wie keine andere Band mit den Flintstones in Verbindung gebracht wird. Für den Flintstone-Film (1994) brachten sie als BC-52’s „(Meet) The Flintstones“ heraus und coverten auch den berühmten „Bedrock Twitch“ aus der Serie.

Insgesamt war das eine gelunge Theme-Party, auch weil die meisten Gäste den Spaß mitmachten und sich mit den bereit gestellten Flintstones-Utensilien eindeckten oder gleich selber welche mitbrachten.

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Billy Mikoyans Live-Konzert auf Uschi Island

Am vergangenen Donnerstag gab der SL-Musiker Billy Mikoyan erneut ein Live-Konzert auf Uschi Island.

Uschi Island Owner Trinity Robson betonte in der Einladung zum Event den Seltenheitswert den Live-Musik in SL hat. Tatsächlich gibt es inzwischen etliche Solisten und gar ganze Bands die ihre Musik live in SL „hinein streamen“. Setzt man die Anzahl dieser Live-Musiker allerdings in Relation zu „normalen“ DJs die einfach „nur“ Tracks abspielen, dann kann man in der Tat festhalten, dass Live-Musik in SL nach wie vor vergleichsweise selten ist.

Billy Mikoyan ist hier zudem ein besonderer Glücksgriff, denn sein Repertoire ist unglaublich breit und reicht von Rock bis zu Klassik wie er in einem lesenswerten Interview auf orange-island.com ausführt:

„I mostly play classical piano and rock-n-roll. It is a toss up. I do both quite often. The rock-n-roll is easier and I think I sometime have more fun. I can interact with the audience much more and that is part of the fun in SL. Classical is a bit different. It is more difficult and requires more focus and concentration. I really can not interact with the audiences while playing, or hardly even look up at my screen.“ (orange-island.com, 20.05.08)

Die Interaktion mit dem Publikum ist also beim Spielen von klassischer Musik deutlich schwieriger. Aber das war bei seinem Gig auf Uschi Island insofern kein Problem, als dass Billy hier keine Klassik spielte. Es gibt unter den Uschianern vermutlich auch nicht besonders viele Klassik-Fans. Es passte daher ganz gut, dass Billy auf Uschi Island „nur“ Rock, Blues und ein wenig Country (im weitesten Sinne) spielte.

Wer dennoch mal hören möchte, was Billy in Sachen Klassik drauf hat, sollte mal einen Blick auf seine MySpace Präsenz werfen, hier finden sich etliche von ihm gespielte Klassik-Stücke.

In dem oben schon angesprochenen Interview outet sich Billy übrigens als Theoretiker und bezeichnet sich als „Schenkerian“, also als Anhänger des Musiktheoretikers und Komponisten Heinrich Schenker, Entdecker der so genannten Reduktionsanalyse (im Englischen „Schenkerian analysis“).

Theoretisch ging es jedoch bei seinem Konzert auf Uschi Island nicht zu, da wurde gerockt bis zum Umfallen, mit einem Stage-Equipment designt von Uschi-Mitglied Anja Halberstadt. Gäste konnten so auch neben Billy auf der Bühne stehen und zumindest zum Schein mitspielen ;).

Etwas Pech hatte hier Uschirist Marcus321meins Dreamscape, er wähnte sich im Rocker-Outfit und bemerkte erst anschließend auf geschossenen Snapshots, dass er die ganze Zeit in Badeshorts gerockt hatte ^_^.

Die Stimmung an diesem Abend war gut und ausgelassen, neben den Partygängern aus der Uschi Island Group erschienen auch etliche „externe“ Gäste um Billy live zu erleben. Ein Event, das auf jeden Fall mal wiederholt werden sollte.

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„I think it’s a vegetarian message“ lol

„Brooklyn Is Watching“ (BIW) (in SL zu finden auf der Popcha Sim) ist ein gemischtes RL/SL-Projekt. SL-Künstler können ihre Skulpturen auf der Sim kostenlos präsentieren, diese Kunstwerke sind dann auch im RL auf einem 52 Zoll Monitor in der „Jack the Pelican Presents“ Galerie in Brooklyn, New York zu sehen.

Es geht also darum, den Galeriebesuchern im RL die Kunst in Second Life etwas näher zu bringen, sozusagen eine Brücke zwischen RL- und SL-Kunst zu schlagen. Jeder der sich für einen SL-Künstler hält kann auf der Popcha-Sim sein Zeug abladen, welches dann in regelmässigen Abständen im BIW-Blog und in einem Audio-Podcast diskutiert wird.

Als ich die SL-Präsenz des Projekts vor kurzem besuchte, juckte es mich natürlich gleich in den Fingern mal auszuprobieren, was die wirklich als Kunst durchgehen lassen. Ich produzierte also aus dem Stegreif aus drei Freebies – der legendären, brennenden „Galaxy Cow“ von Starax Statosky, einem BBQ Grill und einer geöffneten Pizzaschachtel – mein eigenes kleines „Kunstwerk“.

Natürlich war das eher ein Jux, ich ging nicht wirklich davon aus, dass das Zeug da stehenbleiben würde. Inzwischen widmet sich meinem „Kunstwerk“ (der offizielle Name ist übrigens „Dead cow heats pizza on BBQ grill“) aber ein eigener Blog-Eintrag bei BIW und auch in ihrem aktuellen Podcast-22 diskutieren die Kenner der Materie recht kontrovers meine „Kunst“ *lol*. Jay Van Buren kommt dabei zu folgender Einschätzung:

„but there are times dear readers…. when i doubt. I see a Cow… i see a BBQ grill…. and a… pizza. and i have doubts and i say…. „seriously?“ now we had a good little discussion about this in podcast 22 which is coming soon – did i mention that? – and Don said he felt it had a kind of „felt necessity“ that it… as art people like to say „worked“.

But me? I’m giving this one the Are-YOU-JUST-Fucking-With-ME?! award for the week. But then again between Don and me… one of us owns a very successful art gallery and one of us don’t so.. there you go. Thoughts Anyone?“ (BIW Blog, 08.08.08)

Während der gute Jay mich also durchschaut hat und ahnt, dass mein „Kunstbeitrag“ nicht so ganz ernst gemeint sein kann, sind andere Diskussionsteilnehmer wie Jays Kollege Don Carroll da nicht ganz so überzeugt und interpretieren wild herum, was denn die Intention hinter meiner „Kunst“ sein könnte *rofl*.

Ist meine Message vielleicht eine vegetarische? Eine Art Protest gegen den Fleischkonsum? Doch die Kuh ist ja unter dem Grill, nicht auf ihm. Und was ist da eigentlich alles auf der Pizza? Vielleicht erschließt sich meine Message ja aus einer genaueren Analyse des Belags. Selbst mein SL-Profile wird systematisch auseinandergenommen, um herauszufinden, was meine „Kunst“ wohl zum Ausdruck bringen möchte ^_^.

Wer sich das Rätselraten in kompletter Länge geben möchte, kann sich den Podcast als mp3 auf brooklyniswatching.com herunterladen. Allerdings diskutiert die Gruppe über eine Stunde und mein „Kunstwerk“ ist nur eines unter vielen. Der meine „Kunst“ betreffenden Teil findet sich zwischen 55:11 bis 59:28, also ggf. einfach vorspulen ;-). Es lohnt sich, allein schon wegen der zahlreichen, verzweifelten Versuche meinen Namen korrekt auszusprechen *lol*.

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Schweres Helikopter-Unglück auf Uschi Island

Ende Juli ereignete sich auf Uschi Island ein schweres Helikopter-Unglück. Bei dem Versuch Bob, einem Uschi-Neuzugang, die Sim per Hubschrauber zu zeigen, fing die Maschine von Pilotin Anja Halberstadt Feuer und stürzte in die Bucht von Uschi Island.

Bei der Maschine handelte es sich um einen Rote-Kreuz-Hubschrauber, vermutlich vom Typ Huey. Über die Unglücksursache ist noch nichts Näheres bekannt, ein Snapshot zeigt die Maschine jedoch brennend kurz vor dem Absturz. Allem Anschein nach geriet der Hauptrotor in Brand und explodierte dann.

Anja gilt als sichere Pilotin, menschliches Versagen ihrerseits erscheint sehr unwahrscheinlich, insbesondere da die Maschine ja bereits in der Luft Feuer fing. Die Uschi Island Flugaufsichtsbehörde ermittelt in alle Richtungen.

Während Anja dem Unglück offenbar sicher entkommen konnte, ist über den Verbleib von Bob nichts weiter bekannt. Er wurde auf Uschi Island nicht mehr gesehen, was nichts heißen muss, vielleicht ist er einfach weitergezogen.

Schaulustige Uschianer können das Heli-Wrack indessen auch höchstselbst in Augenschein nehmen. Es befindet sich unmittelbar neben der Unterwasser-Disco und ist bei einem Tauchgang leicht zu finden. Zu hoffen bleibt, dass das Wrack nun wenigstens noch als Korallenriff genutzt werden kann.

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