„Brooklyn Is Watching“ (BIW) (in SL zu finden auf der Popcha Sim) ist ein gemischtes RL/SL-Projekt. SL-Künstler können ihre Skulpturen auf der Sim kostenlos präsentieren, diese Kunstwerke sind dann auch im RL auf einem 52 Zoll Monitor in der „Jack the Pelican Presents“ Galerie in Brooklyn, New York zu sehen.
Es geht also darum, den Galeriebesuchern im RL die Kunst in Second Life etwas näher zu bringen, sozusagen eine Brücke zwischen RL- und SL-Kunst zu schlagen. Jeder der sich für einen SL-Künstler hält kann auf der Popcha-Sim sein Zeug abladen, welches dann in regelmässigen Abständen im BIW-Blog und in einem Audio-Podcast diskutiert wird.
Als ich die SL-Präsenz des Projekts vor kurzem besuchte, juckte es mich natürlich gleich in den Fingern mal auszuprobieren, was die wirklich als Kunst durchgehen lassen. Ich produzierte also aus dem Stegreif aus drei Freebies – der legendären, brennenden „Galaxy Cow“ von Starax Statosky, einem BBQ Grill und einer geöffneten Pizzaschachtel – mein eigenes kleines „Kunstwerk“.

Natürlich war das eher ein Jux, ich ging nicht wirklich davon aus, dass das Zeug da stehenbleiben würde. Inzwischen widmet sich meinem „Kunstwerk“ (der offizielle Name ist übrigens „Dead cow heats pizza on BBQ grill“) aber ein eigener Blog-Eintrag bei BIW und auch in ihrem aktuellen Podcast-22 diskutieren die Kenner der Materie recht kontrovers meine „Kunst“ *lol*. Jay Van Buren kommt dabei zu folgender Einschätzung:
„but there are times dear readers…. when i doubt. I see a Cow… i see a BBQ grill…. and a… pizza. and i have doubts and i say…. „seriously?“ now we had a good little discussion about this in podcast 22 which is coming soon – did i mention that? – and Don said he felt it had a kind of „felt necessity“ that it… as art people like to say „worked“.
But me? I’m giving this one the Are-YOU-JUST-Fucking-With-ME?! award for the week. But then again between Don and me… one of us owns a very successful art gallery and one of us don’t so.. there you go. Thoughts Anyone?“ (BIW Blog, 08.08.08)
Während der gute Jay mich also durchschaut hat und ahnt, dass mein „Kunstbeitrag“ nicht so ganz ernst gemeint sein kann, sind andere Diskussionsteilnehmer wie Jays Kollege Don Carroll da nicht ganz so überzeugt und interpretieren wild herum, was denn die Intention hinter meiner „Kunst“ sein könnte *rofl*.
Ist meine Message vielleicht eine vegetarische? Eine Art Protest gegen den Fleischkonsum? Doch die Kuh ist ja unter dem Grill, nicht auf ihm. Und was ist da eigentlich alles auf der Pizza? Vielleicht erschließt sich meine Message ja aus einer genaueren Analyse des Belags. Selbst mein SL-Profile wird systematisch auseinandergenommen, um herauszufinden, was meine „Kunst“ wohl zum Ausdruck bringen möchte ^_^.
Wer sich das Rätselraten in kompletter Länge geben möchte, kann sich den Podcast als mp3 auf brooklyniswatching.com herunterladen. Allerdings diskutiert die Gruppe über eine Stunde und mein „Kunstwerk“ ist nur eines unter vielen. Der meine „Kunst“ betreffenden Teil findet sich zwischen 55:11 bis 59:28, also ggf. einfach vorspulen ;-). Es lohnt sich, allein schon wegen der zahlreichen, verzweifelten Versuche meinen Namen korrekt auszusprechen *lol*.





Brooklyn is Watching » Blog Archive » MACHINE translation freaking RULZ sagte,
August 12, 2008 @ 4:05
[...] Comments “I think it’s a vegetarian message” lol « Koks Koolhoven on the Grid on Seriously? Seriously?! Koks Koolhoven wins THE A.Y.J.F.W.M. award for week 1 of augustbkizzy on [...]
Koks Koolhoven sagte,
August 12, 2008 @ 4:59
@Jay:
I cant’ comment on your blog (at least not until I register myself there), so I’ll comment here.
In short my entry says that you were right, „Dead cow heats pizza on BBQ grill“ was just a hoax. I took three simple freebie objects – Starax Statosky’s (today well known as SL-stardesigner Light Waves) legendary burning „Galaxy Cow“, a BBQ grill and a pizza box – and stuck them all together within a minute. I never thought it would be really seen as „art“ but thanks to Don and all the others who think it „works“ *lol*.
P.S.: My name is pronounced „Cokes Coalhoven“ ;-).