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Garden of Dreams

Die berühmte “Straylight”-Sim von Kriss Lehmann erhält mit dem “Garden of Dreams” (GOD) ernstzunehmende Konkurrenz. SL-”Landbaronin” Kristina Simon hat zusammen mit dem Designer Kayle Matzerath eine atemberaubend schöne Botanik-Sim auf die Beine gestellt.

Ähnlich wie bei Straylight kann der Besucher auch im Garden of Dreams eine vielfältige Flora erkunden, wobei das Sim-Design natürlich ein anderes ist. Im Zentrum des GOD steht eine wasserführende Schlucht, die von Wäldern, Felswänden und beeindruckenden Wasserfällen umgeben ist.

Der Besucher bewegt sich entweder mit einem Segelschiff auf dem Wasser in der Ebene oder steigt über diverse Seilbrücken und Treppen bis in schwindelerregende Höhen auf Felsen und riesige Bäume auf. Zum Verweilen laden dabei zahlreiche romantisch gestaltete und manchmal auch leicht versteckte Plätze ein, die insbesondere für Pärchen interessant sein dürften.

Daneben verfügt die “geskyboxte” Sim auch über eine einladende Bucht mit einem kleinen Pavillon am Steg und einem aufwendig gestalteten Riesenbaum, der die anschlagende Gischt förmlich in seine Krone zu saugen scheint. Auch hier kann man sich mit einem Boot auf Entdeckungstour begeben.

Sogar über eine eigene Tanzfläche verfügt der Garden of Dreams. Im “Céili” – benannt nach einem irisch-gälischen Tanz und ausgesprochen wie der Vorname von Sim-Designer Kayle Matzerath – fanden sich allein zur Eröffnungsfeier zeitgleich bis zu 45 interessierte Gäste ein, die dann in einer zehnstündigen Marathon-Party von 21 bis 7 Uhr morgens von Sim-Ownerin und slr2-Moderatorin Kristina Simon erfolgreich beschallt wurden.

Der Shop ermöglicht es den Besuchern schließlich nahezu alles, was sie auf der Sim sehen auch zu kaufen. Das Sortiment umfasst neben zig Varianten von Bäumen, Pflanzen, Felsen und Wasserfällen auch eher ausgefallenere Gegenstände wie z.B. eine Vogelscheuche. Was immer auch mit Grünflächen, Wäldern oder Gärten zu tun hat, die Chancen stehen sehr gut, dass man im GOD fündig wird.

Als zusätzliches und sehr sinnvolles Feature gibt es eine Galerie mit allen großen Bäumen, die sich auf einer separaten, via Teleport zu erreichenden Ebene befindet und dem potentiellen Käufer ermöglicht, die Produkte fein säuberlich nebeneinander aufgereiht zu betrachten. Anders als in der verbauten Sim sieht der Kunde das jeweilige Produkt hier also als “Standalone” aufgestellt und kann sich so besser einen Eindruck darüber veschaffen, wie der Baum genau aussieht.

Sicherlich nicht ganz zufällig sind die Objekte im Garden of Dreams preislich etwas günstiger zu erwerben als beim bereits etablierten Konkurrenten Straylight. Vom Design her müssen die von Kayle Matzerath kreierten Pflanzen und Bäume dabei den direkten Vergleich mit jenen von Kriss Lehmann auf Straylight nicht scheuen. Man erhält unterm Strich ein qualitativ ähnlich hochwertiges Produkt zu einem geringeren Preis.

Und auch für die anstehende Wintersaison gibt es bereits Pläne: Neben dem GOD soll auf der Nachbarsim als “weißes Pendant” der “Wintergarden” entstehen, der hoffentlich ähnlich sehenswert sein wird.

Egal ob man nun gerade auf Shopping-Tour ist und passende Fauna-Objekte für die eigene Sim bzw. den eigenen Garten sucht oder einfach nur eine wirklich erlebenswerte Natur-Sim mit zahlreichen romantischen Nischen begehen möchte, der Garden of Dreams ist zweifellos einen Besuch wert.


Kromatic

Das auf Leykis zu findende Kromatic verfolgt mit der Idee Kunstgalerie und Club zu vereinen ein interessantes Konzept. Sogar die von den DJs aufgelegte Musik passt zur ausgestellten Kunst.

Die Kunstobjekte wirken sehr straight, minimalistisch und werden angenehm unprätentiös ausgestellt. Da passt es dann, wenn man im Raum nebenan eine Mixtur aus Ambient und Trance zu hören kriegt. Am Abend meines Besuchs legte Andy Seiling auf, Spezialist für Minimal Electro.

Auch sonst kriegt man im Kromatic hauptsächlich elektronische Musik zu hören, glücklicherweise aber nicht unbedingt nur brachialen Techno, sondern Klänge die dann eben auch zum Ambiente des Clubs passen.

Der künstlerische Anspruch dehnt sich auch auf den Club aus, hier wie in der Galerie ist die dominante Farbkombination Schwarz-weiß. Daneben dominiert das Braun des Parketts sehr stark, was eigentlich nicht mit dem Schwarz-weiß zusammengehen dürfte, überraschenderweise aber doch ganz gut passt.

Das Innendesign ist sicherlich nicht jedermanns Fall, man kann es durchaus auch als zu sehr durchgestylt, als affektiert wirkend empfinden. Verglichen mit den vielen wirklich sehr häßlichen und todlangweilig Interieurs die man sonst oft in SL-Clubs findet, ist das Kromatic aber definitiv eine angenehme Abwechslung, ein positives Beispiel dafür, wie ein moderner Club in Second Life aussehen kann.

Vorausgesetzt man ist dann auch elektronischer Musik nicht völlig abgeneigt, sollte man dem Kromatic ruhig mal einen Besuch abstatten.

Die DJs gehören sicherlich zu den besseren ihrer Zunft, das Publikum ist international (ich habe Gäste Englisch, Französisch und Deutsch quer durcheinander chatten sehen) und braucht auch keine Poledancer um in Fahrt zu kommen.

SLURL: http://slurl.com/secondlife/Leykis/60/165/32


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